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TOTER BRIEFKASTEN

Briefkasteneinwurf aus KupferAuch wenn dieser Name etwas seltsam ist, es wird sehr schnell klar, warum es Toter Briefkasten heißt.

Um mit jemanden in Kontakt zu treten, gibt es auch noch andere Möglichkeiten, als nur die Standardbriefkästen der Deutschen Post. Ein besonderer Postweg ist nur dem Absender und dem Empfänger bekannt. Es ist der tote Briefkasten. Oft wird der Briefkasten von irgend welchen Geheimdienstlern oder Verbrechern benutzt.

Oft wird ein ähnlicher “Botengang“ wie folgt benutzt. Ein Erpresser steckt seine Nachricht z. B. unter einen losen Stein. Nachdem dies geschehen ist, bringt er an einer anderen Stelle – zum Beispiel an einem Baum – ein besonderes Zeichen an. Durch dieses Zeichen erkennt der Empfänger, dass die Post da ist.

Nun leert der Empfänger den Briefkasten. Wie vorher vereinbart, hinterlässt auch der Empfänger an dritter Stelle ein Zeichen, wodurch die Leerung bestätigt wird. So könne beide anonym und sogar unbekannt bleiben.

In der Spionageliteratur wird der Tote Briefkasten weiterhin bestehen, im wirklichen Leben wird er allerdings entweder durch das Internet ersetzt worden sein, oder er wird nur noch für die Überlieferung von Sender, Kameras, Materialproben etc. benutzt.

Tote Briefkästen findet man auch noch an anderen Stellen, wie zum Beispiel:

  • unter losen Steinen
  • oder auch in Stadtmauern
  • in Spülkästen von öffentlichen WC’s
  • in Flussläufen unter Steinen
  • in Telefonbüchern von öffentlichen Telefonen
  • auf Spielplätzen
  • im Wartezimmer einer Arztpraxis